Datenaufbewahrungs-Auditor
Prüfen Sie die Qualität der Datenaufbewahrungssprache in Ihrer Datenschutzrichtlinie. Klassifiziert die Aufbewahrung als Spezifisch, Bedingt, Vage oder Nicht vorhanden pro Datenkategorie.
So verwenden Sie Datenaufbewahrungs-Auditor
- 1Geben Sie Ihre Website-URL ein.
- 2Das Tool ruft Ihre Datenschutzrichtlinie ab und analysiert die Aufbewahrungssprache.
- 3Überprüfen Sie die kategorienspezifischen Bewertungen: Spezifisch, Bedingt, Vage oder Nicht vorhanden.
- 4Beheben Sie vage Formulierungen unter Verwendung der vorgeschlagenen Ersetzungen.
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Was sagt die DSGVO zur Datenspeicherung?▾
DSGVO Artikel 5(1)(e) begründet das Prinzip der „Speicherbegrenzung": Personenbezogene Daten dürfen nicht länger aufbewahrt werden, als es für die Zwecke, für die sie verarbeitet werden, erforderlich ist. Organisationen müssen für jede Datenkategorie spezifische Aufbewahrungsfristen definieren und dokumentieren.
Was ist ein Datenspeicherungsplan?▾
Ein Datenspeicherungsplan ist ein Dokument, das festlegt, wie lange jede Kategorie personenbezogener Daten aufbewahrt wird, die Rechtsgrundlage für die Aufbewahrung und das Verfahren zur Löschung. Er ist ein wichtiges DSGVO-Konformitätsdokument, das im Rahmen des Rechenschaftspflichtprinzips (Art. 5(2)) erforderlich ist.
Warum ist „so lange wie nötig" problematisch?▾
Vage Formulierungen wie „so lange wie nötig" oder „angemessener Zeitraum" erfüllen nicht die DSGVO-Anforderung zur Speicherbegrenzung. Aufsichtsbehörden erwarten spezifische, begründbare Aufbewahrungsfristen (z. B. „3 Jahre nach Kontoschließung" oder „90 Tage für Server-Logs").
Was sind typische Aufbewahrungsfristen?▾
Häufige Aufbewahrungsfristen umfassen: Kontodaten (bis zur Löschung + 30 Tage), Zahlungsaufzeichnungen (6–10 Jahre für steuerliche/rechtliche Verpflichtungen), Marketing-Einwilligungsaufzeichnungen (3 Jahre nach letzter Interaktion), Server-Logs (30–90 Tage), Cookies (variiert je nach Typ, maximal 13 Monate von CNIL empfohlen).
Was verlangt der CPRA zur Aufbewahrung?▾
Der California Privacy Rights Act (CPRA) verlangt von Unternehmen, für jede Kategorie personenbezogener Informationen die geplante Aufbewahrungsdauer oder, falls nicht möglich, die zur Bestimmung der Aufbewahrungsdauer verwendeten Kriterien offenzulegen.
Wie bewertet dieses Tool die Aufbewahrungssprache?▾
Wir bewerten jede Datenkategorie als Spezifisch (genaue Frist angegeben), Konditional (kriterienbasierte Aufbewahrung), Vage (offene Sprache) oder Fehlend (keine Aufbewahrungsinformationen gefunden). Die Gesamtbewertung kombiniert alle Kategorienbeurteilungen zu einem Prozentsatz.