Seitengröße-Analyzer

Analysiert das Gewicht einer URL - ruft HTML und Ressourcen-Header ab, um die geschätzte Größe nach Typ (JS, CSS, Bilder, Schriftarten) aufzuschlüsseln, HTTP/2 oder HTTP/3 zu erkennen und die Übertragungseffizienz zu bewerten.

So verwenden Sie Seitengröße-Analyzer

  1. 1Geben Sie die URL ein, die Sie analysieren möchten.
  2. 2Das Tool ruft die Seite ab und überprüft die Ressourcengrößen über HTTP-Header.
  3. 3Überprüfen Sie die Aufschlüsselung nach Ressourcentyp und First-Party vs Third-Party.
  4. 4Identifizieren Sie übergroße Ressourcen und Optimierungsmöglichkeiten.
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Häufig gestellte Fragen

Was misst der Seitengrößen-Analyzer?
Er ruft das HTML Ihrer URL ab und sendet dann HEAD-Anfragen an die ersten 25 gefundenen Ressourcen (Skripte, Stylesheets, Bilder, Schriften). Für jede erfasst er Content-Length (Größe), Content-Encoding (Komprimierung), Cache-Control und ob es sich um eine Drittanbieter-Ressource handelt. Dann fasst er das gesamte Seitengewicht nach Ressourcentyp zusammen.
Warum ist das Seitengewicht für SEO wichtig?
Google verwendet Core Web Vitals als Ranking-Faktoren. Das Seitengewicht beeinflusst direkt Largest Contentful Paint (LCP) und First Contentful Paint (FCP) - schwerere Seiten laden langsamer und erzielen niedrigere Scores. Jede zusaetzliche Sekunde Ladezeit erhöht die Absprungrate um ca. 32%.
Was ist eine 'Drittanbieter-Ressource'?
Eine Drittanbieter-Ressource laedt von einem anderen Hostnamen als die Seite selbst. Beispiele: Google Fonts, CDN-gehostetes jQuery, Facebook Pixel JS, Google Analytics, eingebettete YouTube-Videos, Social-Share-Buttons. Jede Drittanbieter-Ressource fuegt eine separate DNS-Abfrage (30-100ms) hinzu und unterliegt der Datenschutzrichtlinie des Drittanbieters.
Was ist HTTP/2 und warum ist es für die Performance wichtig?
HTTP/2 erlaubt das gleichzeitige Herunterladen mehrerer Ressourcen über eine einzelne Verbindung (Multiplexing), was den Aufwand vieler kleiner Dateien reduziert. HTTP/1.1 erlaubt nur 6 parallele Verbindungen pro Hostnamen, was Warteschlangenzusaetze bei ressourcenintensiven Seiten verursacht. Die meisten modernen CDNs und Hosting-Plattformen unterstützen HTTP/2.
Warum zeigen manche Ressourcen 'unbekannte Größe'?
Ressourcen, die ohne Content-Length-Header bereitgestellt werden (häufig bei chunked transfer encoding oder dynamischen Inhalten), können ihre Größe nicht ohne Herunterladen der vollständigen Datei angeben. Dieses Tool sendet nur HEAD-Anfragen, um das Herunterladen von Ressourcen zu vermeiden, sodass chunked Ressourcen als unbekannte Größe angezeigt werden.
Was ist ein gutes gesamtes Seitengewicht?
Google empfiehlt, Seiten unter 1,8 MB für optimale Core Web Vitals zu halten. Unter 500 KB ist ausgezeichnet. 500 KB-1,5 MB ist akzeptabel. 1,5 MB-3 MB bedarf Aufmerksamkeit. Über 3 MB fuehrt wahrscheinlich zu schlechten Core Web Vitals, besonders auf Mobilgeraeten. Die größten Einzelgewinne sind normalerweise Bildoptimierung (WebP-Format, Lazy Loading) und Entfernen von ungenutztem JavaScript.
Wie unterscheidet sich dies von GTmetrix oder Pingdom?
GTmetrix und Pingdom laden die Seite in einem vollständigen Headless-Browser, fuehren JavaScript aus und rendern alles. Dieses Tool verwendet reine HTTP-HEAD-Anfragen - kein Browser, keine JavaScript-Ausführung. Es ist viel schneller (3-5 Sekunden vs. 30-60 Sekunden), kann aber keine dynamisch geladenen Ressourcen erkennen. Verwenden Sie dies für schnelle Prüfungen; verwenden Sie GTmetrix für umfassende Audits.